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Hoe wij schermtijd vermijden (moslim-editie) — in een rustig, haalbaar ritme - Islamtoys.eu
28,Dec 2025

Wie wir Bildschirmzeit vermeiden (Muslimische Ausgabe) — in einem ruhigen, machbaren Rhythmus

Weniger Bildschirm, mehr Ruhe: Bildschirmzeit in einer muslimischen Familie

Bildschirmzeit ist nicht automatisch „schlecht“. Manchmal lernt man etwas daraus oder es ist einfach eine kurze Entspannung. Aber wenn Sie merken, dass Ihr Kind schneller wütend wird, schlechter schläft, weniger spielt oder ständig nach einem Bildschirm verlangt, dann ist es Zeit, das Steuer sanft, aber deutlich herumzureißen.

In diesem Artikel teilen wir, wie wir zu Hause die Bildschirmzeit auf eine Weise reduzieren, die zu einer muslimischen Familie passt: mit Ruhe, Rhythmus, Grenzen und schönen Alternativen. Kein perfektes Elternsein – sondern machbare Schritte.


Warum wir die Bildschirmzeit begrenzen (und was wir wirklich wollen)

Wir wollen nicht nur „weniger Bildschirm“. Wir wollen vor allem:

  • Mehr Ruhe im Haus
  • Mehr Spielen und Entdecken
  • Besserer Schlaf
  • Bessere Aufmerksamkeit (und weniger Wutanfälle)
  • Zeit für Salah, Qur’an und Adab

Bildschirme sind dafür gemacht, Kinder immer wieder anzuziehen. Deshalb funktioniert „einfach nur sagen, dass es aufhören muss“ oft nicht. Was wirklich hilft: Struktur + Ersatz + Vorbild.


1) Beginnen Sie mit einer klaren Familienregel

Wähle eine einfache Regel, an die sich alle halten. Beispiele, die funktionieren:

  • Kein Bildschirm während des Essens
  • Kein Bildschirm im Schlafzimmer
  • Bildschirm erst nach (Hausaufgaben/kleiner Aufgabe/draußen spielen)
  • Max. 30 Min. pro Tag unter der Woche (oder deine eigene Zeit)

Tipp: Mach es sichtbar. Ein Zettel am Kühlschrank mit „Unsere Bildschirmregeln“ bewirkt wirklich etwas bei Kindern.


2) Verbinde bildschirmfreie Momente mit den Gebeten

In einer muslimischen Familie ist Salah der schönste Anker für Routine.

  • Rund um Maghrib: Bildschirme aus → Ruhezeit + (gemeinsames) Dua/Adhkar
  • Rund um Isha: kein Bildschirm mehr → ruhig abschließen und schlafen

Für Kinder fühlt sich das natürlich an: „Wenn wir beten, sind die Bildschirme weg.“ Es ist keine Strafe, es ist einfach „wie es bei uns zu Hause läuft“.


3) Richte einen „Telefon-Parkplatz“ ein

Kinder kopieren uns. Wenn wir die ganze Zeit am Telefon sind, wirkt es unfair, wenn sie es nicht dürfen.

  • Ein Körbchen/Platz in der Küche: Telefone parken
  • Eltern nehmen ihr Telefon nur bewusst zur Hand (anrufen/Nachricht/etwas regeln)

4) Ersetze Bildschirmzeit durch etwas, das Kinder wirklich anzieht

Kinder hören nicht mit dem Bildschirm auf, weil du einen guten Grund hast. Sie hören auf, weil etwas anderes Spannenderes bereitliegt.

  • Islamische Spielecke (immer „spielbereit“)
  • Konstruktionsspielzeug, Puzzles, magnetische Fliesen
  • Malvorlagen, Aufkleber, Bastelkiste
  • Rollenspiel (Laden, Arzt, Teekränzchen)
  • Gemeinsam lesen: kurze islamische Geschichten

Pro-Tipp: Lege 3–5 Dinge bereit, bevor du „nein“ zum Bildschirm sagst. Dann heißt es: „Nein, und schau: das hier geht.“


5) Verwende „Wenn–dann“ Sätze

Sag ruhig und konsequent:

  • Wenn du dein Spielzeug aufräumst, dann darfst du 20 Minuten schauen.“
  • Wenn wir mit dem Essen fertig sind, dann spielen wir zusammen.“
  • Wenn Maghrib beginnt, dann gehen die Bildschirme aus.“

6) Ein einfacher Bildschirm-Timer verhindert Streit

Streit entsteht meist beim Aufhören. Was hilft:

  • Stelle einen Timer ein (das Kind sieht/hört, dass es „Zeit“ ist, nicht „Mamas Stimmung“)
  • Warnung: „Noch 5 Minuten, noch 2 Minuten“
  • Mach einen Abschlusssatz: „Such dir ein letztes Video aus und dann ist Schluss.“
„Ich verstehe, dass du es schade findest. Es ist vorbei. Komm, wir machen etwas anderes.“

7) Abendruhe = weniger Wutanfälle

Viele Kinder werden abends besonders reizbar. Bildschirme verschlimmern das oft.

  • 1 Stunde vor dem Schlafen kein Bildschirm
  • Danach: Pyjama, Zähne putzen, Geschichte/Büchlein, Dua

8) Mach Bildschirme „nicht heilig“

Wenn Bildschirme zu einem großen Belohnungssystem werden, erhalten sie zusätzliche Macht.

  • Bildschirm ist manchmal okay, aber spielen ist der Standard
  • Nicht jede gute Tat = Bildschirm
  • Belohne lieber mit: zusammen backen, neues Buch, Spiel, Ausflug

9) Was, wenn dein Kind weiter quengelt?

Bleib konsequent. Sätze, die du wiederholen kannst (ruhig):

  • „Ich habe dich gehört. Die Antwort ist nein.“
  • „Du darfst wütend sein. Bildschirmzeit später.“
  • „Möchtest du A oder B machen?“ (Wahl innerhalb deiner Grenze)

10) Kleine islamische Gewohnheiten

  • Vor dem Essen: kurze Dua zusammen
  • Vor dem Schlafen: 1 kurze Surah + Dua
  • „Sadaqah-Glas“ (Gefäß) mit kleinen Münzen
  • „Adab-Kärtchen“: 1 schöne Gewohnheit pro Woche

Zum Schluss: Weniger Bildschirmzeit = mehr Barakah

Es muss nicht perfekt sein. Wähle eine Veränderung:

  • Telefon aus dem Schlafzimmer
  • Kein Bildschirm während des Essens
  • Bildschirmfrei rund um Maghrib/Isha
  • Timer + feste Bildschirmzeit

Und baue von dort aus weiter.

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